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IS WQM 01 Faserverbundwerkstoffe - eine Alternative für den Leichtbau

IS WQM 02 Vom Atom zum Schadensfall - praxisorientierte Schadensanalyse



IS WQM 01

Faserverbundwerkstoffe - eine Alternative für den Leichtbau


Vorlesung und Praktikum


Johanne Hesselbach

Faserinstitut Bremen


Katharina Arnaut

Faserinstitut Bremen


Franziska Stehle

Faserinstitut Bremen


Mo 7.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 8.8. 09.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Mi 9.8. 09.00-10.30 Uhr
Do 10.8. 09.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Fr 11.8. 09.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr


Zielgruppe: offen

Voraussetzung: keine

Sprache/Language: Die Unterrichtssprache wird Deutsch sein. / The teaching language will be German. The Lecturer will provide support in English if needed.

Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Übungen beim und für Credit Point Aufgabenbearbeitung nach dem Sommerstudium

Teilnehmerinnen: 12

Credit Points (ECTS): mit kleiner Ausarbeitung 1, mit großer Ausarbeitung 2

Anerkennung in Uni Bremen: (General Studies VAK allgemein) META-2017/IS.2017.WQM.01

(Digitale Medien VAK) anerkannt im Modul General Studies

(Elektrotechnik VAK) auf Antrag anerkennbar als General Studies

(Informatik VAK) anerkannt im Modul General Studies

(Produktionstechnik) anerkannt im Modul General Studies

(Wirtschaftsinformatik) anerkannt im Modul General Studies


Wegen ihres hohen Leichtbaupotentials finden Faserverbundwerkstoffe zunehmend Anwendung in zahlreichen Gebieten, wie der Luft- und Raumfahrt oder der Automobilbranche. Um das Potential ausschöpfen zu können, ist besonders auf die werkstoffgerechte Auslegung zu achten. Den Teilnehmerinnen wird ein Einblick in die Faserverbundmaterialien sowie in die Verfahrenstechnologie gegeben.

Sie lernen die Grundlagen im Bereich der Faserverbundwerkstoffe sowie Besonderheiten der Werkstoffe und Prozesse kennen. Anhand von Beispielen werden Anwendungsmöglichkeiten von Faserverbundwerkstoffen mit thermoplastischen bzw. duromeren Matrixsystemen vorgestellt. Zudem wird in einem Praxisversuch nach dem Vakuum-Infusions-Verfahren ein Faserverbundlaminat hergestellt und anschließend mit Hilfe der Werkstoffprüfung gezeigt, welche Belastungen der Werkstoff aufnehmen kann und welche Versagensarten auftreten können. Parallel zu den theoretischen und praktischen Inhalten sollen die Teilnehmerinnen in verschiedenen, aktuellen Themen im Bereich der Werkstoffentwicklung oder Verfahrenstechnologie eine kurze Projektarbeit ausarbeiten, welche im Rahmen des Lehrangebotes vorgestellt wird.


Johanne Hesselbach, M.Sc., hat Textiltechnik an der Hochschule Niederrhein und Angewandte Polymerwissenschaften an der Fachhochschule Aachen studiert. Seit 2012 promoviert sie am Faserinstitut Bremen e.V.. Hier beschäftigt sie sich mit der Entwicklung bzw. Modifizierung von Werkstoffen sowie der Materialcharakterisierung im Bereich der Faserverbundtechnologie.

Katharina Arnaut, M.Sc., hat Produktionstechnik an der Universität Bremen studiert. Sie promoviert seit Anfang 2014 am Faserinstitut Bremen e.V.. Dort beschäftigt sie sich mit der Entwicklung intelligenter Verstärkungselemente, die aus Endlosfasern bestehen und kostengünstige Spritzgussbauteile verstärken sollen.

Franziska Stehle, M.Sc., hat Textile Produkttechnologie - Technische Textilien und Textil- und Bekleidungsmanagement an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen studiert. Seit Anfang 2016 promoviert sie am Faserinstitut Bremen e.V. und beschäftigt sich mit der Entwicklung von technischen Textilien hauptsächlich unter Verwendung von Baumwolle. Sie hat eine Patenschaftsstelle von der Bremer Baumwollbörse.

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IS WQM 02

Vom Atom zum Schadensfall - praxisorientierte Schadensanalyse


Workshop


Prof. Dr.-Ing. Brigitte Clausen

Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen


Do 17.8. 09.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Fr 18.8. 09.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr


Zielgruppe: Studentinnen und Praktikerinnen der Ingenieurwissenschaften und verwandter Fächer

Voraussetzung: Grundkenntnisse in Ingenieurwissenschaften, Interesse an Werkstofftechnik

Sprache/Language: Die Unterrichtssprache wird Deutsch sein. / The teaching language will be German. The Lecturer will provide support in English if needed.

Anforderung: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium, Vortrag und Übungen beim und für Credit Point Ausarbeitung nach dem Sommerstudium

Teilnehmerinnen: 10

Credit Points (ECTS): mit Ausarbeitung 1

Anerkennung in Uni Bremen: (General Studies VAK allgemein) META-2017/IS.2017.WQM.02

(Digitale Medien VAK) anerkannt im Modul General Studies

(Elektrotechnik VAK) auf Antrag anerkennbar als General Studies

(Informatik VAK) anerkannt im Modul General Studies

(Produktionstechnik) anerkannt im Modul „Praxisorientierte Schadensanlayse“

(Wirtschaftsinformatik) anerkannt im Modul General Studies


Im ingenieurwissenschaftlichen Studium ist die Werkstofftechnik für Studentinnen oft ein ungeliebtes "Muss". Im täglichen Arbeitsleben stellt man dann jedoch fest, dass ein tieferes Verständnis der Werkstoffeigenschaften an der einen oder anderen Stelle von Vorteil wäre.

Alle Werkstoffe, mit denen wir es im täglichen Leben zu tun haben sind aus Atomen aufgebaut. Die submikroskopische Struktur und die Abweichungen dieser Struktur vom idealen Aufbau der Werkstoffe bestimmen ihre Eigenschaften. Wenn ein Bauteil im Einsatz versagt, wenn es also zum Schadensfall kommt, dann ist dies meist auf Vorgänge auf mikroskopischer, manchmal sogar submikroskopischer Ebene zurückzuführen.
Das Ziel dieser Vorlesungseinheit ist es anhand eines konkreten Schadensfalls die Grundlagen der Werkstofftechnik zu reaktivieren. Im Rahmen der Veranstaltung findet eine Führung durch die werkstofftechnischen Labore der Stiftung Institut für Werkstofftechnik statt.


Brigitte Clausen hat bei den Stahlwerken in Bremen Werkstoffprüferin gelernt. Nach dem Studium der Produktionstechnik promovierte sie an der Uni Bremen zum Thema „Plasmaaufkohlen“. 2000 wurde sie zur wissenschaftlichen Assistentin im Fachgebiet Werkstoffwissenschaften ernannt und habilitierte im März 2008. In diesem Rahmen hält sie seit dem WS 2000/01 die Vorlesung „Werkstofftechnik für Wirtschaftsingenieure und System Engineers“. Seit Oktober 2012 leitet Frau Clausen die Abteilung „Strukturmechanik“ in der Stiftung Institut für Werkstofftechnik. Seit 2015 Honorarprofessorin am Fachbereich Produktionstechnik.

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